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Thangka: „Tibetische Enzyklopädie" in Bildern

Thangka, auch „Tibetische Enzyklopädie" genannt, ist ein wichtiges Medium der tibetischen Kultur, denn das breite Angebot an Motiven und Bildthemen umfasst nahezu alle Aspekte der traditionellen Kultur, auch wenn die Religion dabei immer im Mittelpunkt steht. Aber beim Betrachten der Thangkas lernt man auch viel über Tibets Geschichte und Gesellschaft sowie über das Alltagsleben der Menschen auf dem Dach der Welt.

Zamba-Mehl aus Tibet

Zamba, gemahlene und geröstete Qingke-Gerste, ist eines der vier Grundnahrungsmittel der Tibeter. Die drei anderen sind Butter, Tee und Fleisch (von Rind oder Hammel). Qingke-Gerste wächst im kalten Gebiet des Tibet-Hochlandes. Bis zur Reife braucht die Gerste 90 bis 180 Tage. Pro Hektar kann man 10 bis 17 Kilogramm ernten. In Tibet werden vor allem zwei Qingke-Gerstensorten angebaut; eine ist dunkelgrün, die andere purpurfarben.

Butterskulpturen: wunderschönes Kunstwerk aus Tibet

Das Butterschnitzen ist eine künstlerische Tätigkeit, die unter anderem in Tibet, in der Provinz Qinghai und in Indien unter Tibetern verbreitet. Die Herstellung von Butterskulpturen ist eine durchaus harte Arbeit, bei welcher gefrorene Butter verwendet wird. Die Inhalte der Butterblumen sind sehr umfangreich, darunter buddhistische Geschichten, die Geschichten von Schakjamuni, historische Geschichten, Legenden und Opern.

Der Geschmack des Morgens in Lhasa-der süße Tee

Der süße Tee ist ein wichtiger Bestandteil des Lebens. Die Menschen in Lhasa meinen, eine Tasse süßer Tee am Morgen weckt den schlafenden Körper auf, eine Tasse süßer Tee am Mittag gießt neue Energie in den Körper ein, eine Tasse süßer Tee am Abend beruhigt den müden Körper. Die Menschen in Lhasa lieben die Zeit im Süßen Tee-Haus. Dort können sie laut plaudern und lachen. Die Pilger bringen vielleicht Lebensmittel nicht mit, aber Süßer Tee wird niemand vergessen.

Buttertee - das wichtige Getränk der Tibeter

Buttertee, ein lieblingsgetränk der Tibeter, wird aus gekochtem Ziegeltee, Butter und Salz zubereitet. Man mischt Tee und Butter in einem Fass und rührt gründlich um. Bevor man den Buttertee in eine Kanne füllt, gibt man etwas Salz hinzu. Dann setzt man die Kanne aufs Feuer, um den Buttertee heiß zu machen, denn der wird heiß getrunken. Je nach Geschmack kann man ihn unterschiedlich stark zubereiten. Männer, vor allem körperlich schwer arbeitende, bevorzugen einen starken Buttertee.

Die Masken für die tibetische Oper

Die Masken für die tibetische Oper sind im Vergleich zu den religiösen Masken stark weltlich und national geprägt. Sie sind Symbole für die Helden, Gottheiten und Tiere in der Oper. Sie beschreiben durch ihren Ausdruck einzelne Person, weisen auf deren innere Welt hin und sind dem Thema der Oper zugeordnet.

Souvenirs und Spezialitäten aus Tibet:Tibetische Messer

Jeder Tibeter trägt ein Messer bei sich. Das Messer dient den Tibetern nicht nur als Geschirr und Waffe, sondern auch als Schmuck. Die Messer der Männer sind normalerweise grob und scharf, während die der Frauen hübsch, klein und elegant sind. Die feinen Messerscheiden mit Silberschmuck, die mit exquisiten Gravuren versehen sind, bilden die Besonderheiten der tibetischen Messer.

Tibetische Stiefel

Der 64jährige Migmar macht traditionelle tibetische Stiefel. Er vermittelt in der Gemeinde Gadong in Tibet seinen Lehrlingen die alte Herstellungsmethode. Migmar hat mit dem Handwerk 25 bedürftigen Menschen Jobs angeboten. Manche der in Handarbeit hergestellten Stiefel werden für 1.000 Yuan (120 EURO) verkauft.
Ausrichter:Chinesische Vereinigung für Menschenrechte
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